"Dauerbrenner" korrekte Rechnungsstellung: Ausreichende Leistungsbeschreibung

1. Für Berater
Die für den Vorsteuerabzug aus Eingangsrechnungen erforderliche ausreichende Leistungsbeschreibung muss sich aus dem Rechnungsdokument selbst oder aus darin konkret in Bezug genommenen anderen Dokumenten ergeben. Rechnungen, die sich in der Angabe des Leistungsgegenstandes auf die Angaben „Beratervertrag" und „ich erlaube mir, das vereinbarte Beraterhonorar wie folgt abzurechnen", reichen nicht. Auch die Erwähnung des „Beratervertrages" in der Überschrift der Rechnung reicht nicht (FG des Landes Berlin-Brandenburg, Urteil v. 10.6.2015, 7 K 7377/11).

Hinweis: Der BFH muss entscheiden (Revision anhängig, V R 26/15).

2. Für Gerüstbauer und sonstige Subunternehmer
Leistungsbeschreibungen, die pauschal die Formulierung Gerüstbau-Arbeiten enthalten, sind nicht ausreichend, auch wenn teilweise als weiterer Zusatz lediglich pauschale Angaben zum Bauvorhaben (BV), beispielsweise M ..., N, N-1, Halle-1, Bahnhof-1, O, P, P-1, Werft 1, Hafen-1, BV-Straße-1, BV-Straße-2, Terminal-1, BV-Straße-3, BV-Straße-4, BV-Straße-5, vorliegen. Im Hinblick auf abgerechnete Gerüstbauarbeiten sind detaillierte Angaben zum Ort des Bauvorhabens sowie genaue Bezeichnungen der einzelnen Arbeiten erforderlich (FG Hamburg, Beschluss v. 21.8.2015, 2 V 154/15).

 

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